Festwoche für den Stadtpatron
Umfangreiches Programm mit Reliquienprozession und Festvortrag
DÜSSELDORF. Für die einen ist die Kirmes auf den Oberkasseler Rheinwiesen nicht mehr als ein großes Volksfest, für die Kirche ist es jene Woche im Jahr, die auf den Düsseldorfer Stadtpatron St. Apollinaris hinweist. Die in Remagen von Herzog Wilhelm erbeuteten Gebeine des Bischofs in Ravenna dienten im Mittelalter dazu, der Residenzstadt Düsseldorf zu Größe und Glanz zu verhelfen. Die Gebeine sind heute in einem Schrein in der Düsseldorfer Hauptkirche St. Lambertus verwahrt. Der Schrein wird am Donnerstag, 21. Juli, nach dem um 19 Uhr in der Basilika gefeierten Festhochamt in einer Reliquienprozession durch die Altstadt getragen. Die Predigt beim Festhochamt hält der stellvertretende Generalvikar Prälat Dr. Stefan Heße. Rund um diesen Höhepunkt gliedert sich die Festwoche: Täglich wird um 17 Uhr eine Messe zelebriert, am Samstag, 16. Juli, gefolgt von einem Marienlob und der Aktion „Nightfever“. Am Sonntag, 17. Juli, wird um 9.30 Uhr ein Hochamt gefeiert. Dienstag, 19. Juli, steht im Zeichen der Wallfahrt Düsseldorfer Schulen zum Apollinarisschrein. Am Mittwoch entzündet Oberbürgermeister Dirk Elbers um 18.30 Uhr am Apollinarisschrein eine Kerze für die Stadt. Ein Empfang schließt sich im Lambertushaus an. Den Festvortrag dort hält Dominikaner-Pater Dr. Manfred Entrich OP zum Thema „Provozierend harmlos, aber: Katholisch geht anders“. Am Samstag, 23. Juli, ist um 11 Uhr ein Morgenlob am Apollinarisschrein. Dabei werden auch die Apollinariskerzen an die Pfarrgemeinden der Landeshauptstadt übergeben. Am Sonntag, 24. Juli, schließt ein Festhochamt am Hochfest des heiligen Apollinaris um 10.30 Uhr die Festwoche ab. Wie schon in den Vorjahren, gibt es während der gesamten Zeit wieder auf dem Kirmesplatz die Aktion „Apollinaris goes Kirmes“ des Jugendpastoralen Zentrums „die botschaft“. RM
Bild: Festredner Pater Manfred Entrich OP (Foto: RM)
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