Gute Prognosen - aber es bleibt viel zu tunKirchenzeitung vom 04.02.2011 |

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Gute Prognosen - aber es bleibt viel zu tunBKU-Neujahrsempfang mit Ex-Finanzminister Dr. Helmut Linssen (CDU)
DÜSSELDORF. Maria Fischer, Vorsitzende des Bundes katholischer Unternehmer (BKU), hatte zum Gottesdienst in die Maxkirche und anschließend zum Neujahrsempfang in den Klosterhof des Maxhauses eingeladen. Dieser Einladung folgten soviele BKU-Mitglieder und Vertreter des Öffentlichen Lebens, dass es eng wurde im Klosterhof. Zur Begrüßung machte die eloquente BKU-Chefin noch einmal die Ziele ihres Verbandes deutlich und sparte nicht an Kritik: viele Unternehmen würden christlicher geführt als das Unternehmen Kirche. Dem Festredner Helmut Linssen, bis zum Vorjahr Landesfinanzminister, war das Thema gestellt „Die Bewältigung der Finanzkrise als Gerechtigkeitsthema der Zukunft“. Er mahnte bei allen guten Prognosen für den Wirtschaftsstandort Deutschland „Vorsicht an der Bahnsteigkante!“ Die soziale Marktwirtschaft habe klare Regeln, diese gelte es zu „exportieren“, denn die Euro-Krise sei der Maßlosigkeit mancher Staaten geschuldet. Die jetzt in NRW aufgenommenen Kredite als „präventive Finanzpolitik“ gegen soziale Probleme zu sehen, nannte Linssen eine Utopie. Es gebe also trotz der guten Aussichten viele Probleme: „Ich wollte Ihnen Appetit machen, sie zu lösen.“
Bild: Ex-NRW-Finanzminister Dr. Helmut Linssen (CDU), Pater Johannes Zabel und Maria Fischer im Maxhaus. (Foto: PA) Kirchenzeitung Köln • Ausgabe 5/2011 vom 4. Februar |