„Andreasplatz besser gestalten“RP vom 21.07. und 6.8.2010 zur neuen Pflasterung Altstadt |

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„Andreasplatz besser gestalten“VON MICHAEL BROCKERHOFF; RP 21.7.2010 Die neue Pflasterung der Altstadtstraßen sehen die Dominikaner der Andreaskirche als Chance. Sie hoffen, dass im Zuge des Umbaus der Andreasplatz neu gestaltet wird. „Wir wünschen uns schon seit langem einen barrierefreien Zugang zur Kirche und auch zum Andreassaal des Klosters gegenüber, damit Rollstuhlfahrer die Räume ohne Schwierigkeiten erreichen können“, erklärt Pater Antonin. Ein Konzept hat die Aktionsgemeinschaft Düsseldorfer Heimatvereine (AGD) zusammen mit Architekt Sebastian Fürst für die Dominikaner erarbeitet. Schiefe Ebene Der Kern der Überlegungen: „Der Platz steigt zum Andreassaal leicht an und wird eine schiefe Ebene, die Straßenkante soll genauso hoch werden wie die Schwelle der Saaltür“, erläutert Edmund Spohr, Vorsitzender der AGD. Auf der anderen Seite vor der Kirche könnte von der leicht abfallenden Andreasstraße eine Rampe bis zum Seiteneingang des Gotteshauses führen. Allerdings müssen dafür Verhandlungen mit dem neuen Eigentümer des Stadthauses geführt werden. „Auch die störenden Telefonanschlusskästen sollten entfernt werden“, wünscht sich Pater Antonin. Vielleicht werde der Platz nach der Umgestaltung auch nicht mehr als Pinkelecke missbraucht. „Die Wünsche der Dominikaner für eine Verbesserung des Andreasplatzes wird die Stadt bei der Detailplanung berücksichtigen“, sagte Planungsdezernent Gregor Bonin. Es würden noch Gespräche mit den Dominikanern geführt. Noch sei nichts verbaut, unterschiedliche Lösungen könnten diskutiert werden. „Auch Vorschläge der Bürger für die Platzierung von Bänken, Müllbehältern und Fahrradständern werden wir prüfen“, erklärte Bonin.
RP-Foto: Andreas Bretz: Der Platz vor der Andreaskirche soll neu gestaltet werden, damit Rollstuhlfahrer Kirche und Kloster leichter erreichen können. Protest gegen AltstadtpläneDie Dominikaner wollen eine neue Gestaltung der Fläche zwischen Andreaskirche und Kloster. Zur Gestaltung der Altstadtstraßen und -plätze mit neuen Pflastersteinen ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Zu vielfältig sind die Probleme, die beachtet werden müssen. Im Mittelpunkt steht dabei die Gestaltung des Andreasplatzes zwischen der Andreaskirche auf der einen Seite und dem Eingang des Andreassaal im Dominikanerkloster auf der anderen Seite: Der Orden wünscht sich einen behindertengerechten Zugang zu beiden Gebäuden. Über die Möglichkeiten werden die Stadt und der Orden miteinander reden. „Ein Gespräch mit den Stadtplanern ist für Ende August terminiert“, sagte Prior Pater Manuel. Und Planungsdezernent Gregor Bonin sieht die neue Gestaltung der Straße auch als eine Chance, den Platz attraktiver zu gestalten. Grundlage für die Gespräche sind die Entwürfe des Architekten Sebastian Fürst. Auf einem von der SPD organisierten Rundgang gestern durch die Altstadt warb er erneut für seine Version des Platzes, die sich auch mit dem vorgeschlagenen Altstadtpflaster realisieren ließe. „Zum Beispiel durch eine andersartige Verlegung der Steine als auf den Straßen hebt sich der Platz besser ab“, sagte er. Durch eine leichte Steigung des Andreasplatzes könne man einerseits das Andreashaus auch für Behinderte zugänglich machen. Andererseits sei der Platz so unattraktiver für das Altstadtpublikum. Mit drei Bäumen, Mastleuchten und Strahlern, die die Andreaskirche bei Dunkelheit in Szene setzen, soll der Platz aufgewertet werden. Auf die neu gestaltete Altstadt freut sich Bäcker Josef Hinkel besonders. „Die vorgestellten Steine sehen sehr gut aus. Aber die Gestaltung braucht doch noch etwas mehr Pepp“, sagte er während des Rundgangs. Neben der Hervorhebung der Plätze spricht er sich gegen Hochbeete aus, wie es sie aktuell in der Altstadt gibt. Diese seien unhygienisch und häufig vermüllt. Stattdessen wünscht sich der Bäcker, dass die Bäume in den Boden eingelassen werden. Auch für eine ausreichende Zahl von Bänken müsse gesorgt werden. Text zum Rp-Foto (hier nicht abgebildet): „Mit einer anderen Pflasterung hebt sich der Platz besser ab“ |