Ausstellungseröffnung „St. Andreas im Herzen der Altstadt“

RP vom 25.02.2010

RP vom 25.02.2010


(bro) Die barocke Andreaskirche ist zwar ein Gesamtkunstwerk, aber die Dominikaner setzen gerne zusätzliche kulturelle Akzente. So geben sie hin und wieder dem Klavier den Vorzug vor der Orgel - wie heute Abend bei der Eröffnung einer Ausstellung mit Bildern der Andreaskirche von Walter Klein. Denn für den musikalischen Rahmen sorgt die Pianistin Rada Pogodaeva, die sich in Musikkreisen wegen ihrer hervorragenden Interpretation vor allem klassischer Werke einen Namen macht. So setzt sich auch Ernst Meuser von den Düsseldorfer Jonges dafür ein, dass die 27-jährige Pianistin aus Kavaganda/Kasachstan bekannter wird. Sie kam 2004 mit ihrer Familie nach Düsseldorf und studierte hier an der Robert-Schumann-Musikhochschule, arbeitet jetzt dort als Repititorin in der Opernklasse. Sie hat die Stücke von Bach, Brahms, Schumann und Balakirew eigens für die besondere Akustik der Kirche ausgesucht, „so dass ein schöner Musikabend zu erwarten ist“, sagt Pater Antonin, der der Ausstellung organisiert. Die Musik ergänzt das optische Erlebnis, das die Bilder von Klein von der Andreaskirche im Herzen der Altstadt bieten. Sie zeigen die Verbundenheit und die Verbindungen der Kirche und der Dominikaner zu Düsseldorf. Die Ausstellung, die heute um 19 Uhr in der Andreaskirche an der Andreasstraße eröffnet wird, gehört zum Programm der Feiern eines Jubiläums: Vor 150 Jahren gründeten die Dominikaner ihr Kloster in Düsseldorf.

 

Foto: Pianistin Rada Pogodaeva stammt aus Kasachstan   Foto:privat