Trauerfeier für Professor SchadewaldtRP vom 29.08.2009 |

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Trauerfeier für Professor SchadewaldtVON HELMUT MICHELIS Minutenlanges Glockengeläut für einen großen Düsseldorfer: Familie, Weggefährten und ehemalige Mitarbeiter nahmen gestern im Rahmen einer würdigen Trauerfeier in der Andreaskirche Abschied von Professor Hans Schadewaldt. Der Wissenschaftler von Weltruf war am vergangenen Freitag 86-jährig nach langer schwerer Krankheit verstorben. Fritz Heße von den „Jonges“, der zu Ehren Schadewaldts den Doktorhut in den Farben der Mediziner trug, erinnerte daran, dass der Verstorbene 15 Jahre lang Vize-Baas des Heimatvereins gewesen ist. Er habe höchste Auszeichnungen erhalten. Als Präsident der „Internationalen Gesellschaft für die Geschichte der Medizin“ habe Schadewaldt 1986 sogar den Weltkongress für Medizingeschichte nach Düsseldorf geholt. Pater Antonin Walter erinnerte in seiner Predigt daran, dass Schadewaldt der Andreaskirche eng verbunden gewesen sei. „Hier hat er auch seine Frau Rosemarie geheiratet.“ Schadewaldt habe sich intensiv mit der Bewahrung menschlichen Lebens befasst, aber auch „mit dem Tod, der Infragestellung allen menschlichen Handelns“. Davon zeuge auch sein großes Verdienst, die berühmte Totentanz-Sammlung für die Heinrich-Heine-Universität beschafft zu haben. Mit sehr persönlichen Worten würdigte Michael Schadewaldt, einer der vier Söhne, die Verdienste des geliebten Vaters. Nach dem Geheimnis seines Erfolges als Redner befragt, habe er gesagt: „Du musst so reden, dass Dich alle verstehen.“ Foto: Professor Hans Schadewaldt, ein Wissenschaftler von Weltruf. FOTO: T. BUSSKAMP |