Strahlfeld feierte den Tag der Begegnung im Kloster Sankt DominikusChamer Zeitung vom 14.7.2009 |

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Ein Tag voller HarmonieStrahlfeld feierte den Tag der Begegnung im Kloster Sankt DominikusStrahlfeld. (st) Den sprichwörtlichen Draht nach oben hatten die Dominikanerinnen von Strahlfeld auch in diesem Jahr: Der Tag der Begegnung am Sonntag konnte ganz und gar im Trockenen gefeiert werden!Bereits zu Beginn der Festivitäten, dem Gottesdienst in der Klosterkapelle, waren schon so viele Besucher erschienen, dass sich Schwester Annette Fecker vom Leitungsteam des Klosters bei ihrer Begrüßung ganz überwältigt zeigte. Pater Máté Barna, Oberer aller ungarischen Dominikaner, war mit Pater Richard Kliem in diesen Tagen zu Gast, er richtete das Wort an die Besucher, die auch auf der Empore und sogar im Vorraum eng aneinander gerückt Platz gefunden hatten. „Ein Tag der Begegnung ist ein Tag der Freude, Begegnungen sind ein ganz bedeutender Teil des Lebens, und es gibt viele sehr wichtige Begegnungen, die ein inneres Erlebnis darstellen: man erfährt dadurch sein Leben neu und kann ihm eine Wende geben.“ Pater Richard als ehemaliger Hausgeistlicher der Strahlfelder Schwestern kam in seiner Festpredigt auf die Begegnungen mit dem Herrn zu sprechen. „Niemand hat Gott je gesehen, aber alle, die ihn in ihre Herzen aufgenommen haben, hat er zu seinen Kindern gemacht. Unsere Schwestern haben bei ihrem Missionsauftrag viele Begegnungen im Vertrauen auf den Herrn, er gibt ihnen die Kraft zum Handeln und Helfen. Mögen auch die Begegnungen des heutigen Tages eine neue Stufe auf unserem Weg werden.“ Die Festmesse wurde musikalisch von den Missionsdominikanerschwestern aus Sambia und Simbabwe und Anna Maria Knoll mit ihren Kindern Vera und René ausdrucksvoll gestaltet. Liebe Worte des Dankes hatte Schwester Annette für die Musikanten, die beiden Zelebranten und für die „guten Strahlfelder“, ohne deren Mithilfe im Vorfeld als auch beim Fest selber ein solcher Tag gar nicht gefeiert werden könnte. Köstliche Düfte empfingen die Kirchgänger im Klosterhof und gut gelaunt gab man sich den Genüssen gut bayerischer Esskultur mit einer zünftigen Halben hin. Die Strahlfelder Damen hatten sich mal wieder selbst übertroffen mit ihren Backkünsten und während der gesamten Nachmittagsstunden wurden unermüdlich Küchln gezogen und Strietzln gedreht. Der Xaver Karl aus Michelsneukirchen spielte auf und erntete viel Lob und Applaus - seine Musik war „genau richtig“ und viele wollten von Schwester Flavia, der Organisatorin des Festes, wissen: „Wo habt's denn den auftriebn, der ist echt gut!“ Die vielen Kinder hatten genügend Raum, sich nach Herzenslust auszutoben, Spiele wurden angeboten und wer wollte, konnte sich beim Schminken verwandeln lassen. Nachmittags zog Elfriede Wächter im Obstgarten Groß und Klein in ihren Bann und erzählte auf ihre ganz besondere Art Märchen. Der Klosterladen hatte seine Tür geöffnet und lud zum Einkaufen ein, im großen Theresiensaal war eine Verkaufsausstellung mit Werken von Schwester Flavia Büglmeier und verlockenden Köstlichkeiten aus dem Klostergarten; und die Schwestern aus Afrika waren vollauf beschäftigt, die vielen Preise der Tombola an ihre Gewinner auszuhändigen. Wie in den Vorjahren zog das gut bekannte Strahlfelder Faktotum, die „flotte Lotte“, geduldig große und kleine Fahrgäste auf ihrer Kutsche rund um's Dorf. Natürlich standen alle Türen auf im „Haus der Begegnung“ und der Besucherstrom riss auf den Gängen nicht ab. Ein Anziehungspunkt neben dem Kräutergarten und dem Kneipptretbecken, das allerdings an diesem Sonntag kaum genutzt wurde, war das liebevoll angelegte Barockgärtchen, von dem man auch einen herrlichen Blick durch das Regental bis hin zum Hohen Bogen genießen konnte. Bis weit in die Abendstunden hinein wurde im Klosterhof zusammen gesessen und der Tag der Begegnung gefeiert. Man hatte sich viel zu erzählen und die Schwestern sowie die Strahlfelder Helferinnen und Helfer, in diesem Jahr unterstützt von einer Gruppe aus Esslingen, die extra zu diesem Fest anreiste, waren glücklich und zufrieden, dass man den zahllosen Besuchern einen harmonischen Tag bescheren konnte.
„Die Messe war so wunderbar, Sie dürfen wiederkommen“ - das Lob der Regionalpriorin Schwester Astrid Hermes galt den beiden Zelebranten Pater Máté Barna aus Ungarn (links) und Pater Richard Kliem. |