Nacht der offenen Kirchen 2008RP und WZ vom 16.2.2008 |

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Hier geht´s zum unten stehenden WZ-Artikel mit gleichem Thema. Kirchen lüften ihre GeheimnisseÖkumene: Die evangelischen und katholischen Gotteshäuser der City bitten zur 5. Nacht der Offenen Kirchen
Von Alexander Schulte Bereits zum fünften Mal laden sämtliche Citykirchen in ökumenischer Eintracht zur Nacht der offenen Kirchen. Am Samstag, 23. Februar, bieten vier katholische und drei evangelische Kirchen sowie das Maxhaus von 19.30 Uhr bis Mitternacht ein abwechslungsreiches Programm mit Konzerten, Kunst, Lesungen, Führungen und Tänzen, aber natürlich auch mit Gebet und Meditation. „Die offene Kirchennacht hat sich sehr bewährt, sie ist nicht zuletzt eine Einladung an all diejenigen, die nicht so mit der Kirche verwurzelt sind, ja, die vielleicht bei einem Altstadtbummel zufällig einmal reinschauen“, sagt Dominikanerpater Antonin, der die Nacht wieder organisiert hat. Auch normalerweise Verborgenes kann man in den Kirchen sehen Während Neulinge womöglich erstmals Schönheit und besondere Atmosphäre der Gotteshäuser erleben, eröffnet sich Kennern bei den Führungen auch üblicherweise Verborgenes. Neben dem Programm bleibt in den acht Häusern genügend Zeit zum Verweilen und Entdecken, zum zwanglosen Gespräch über Glauben und Leben. Weil die Kirchen in der Innenstadt „anonymer“ sind als die Gemeinden in den Stadtteilen, ist die Scheu, einfach mal reinzugehen und auch einen Geistlichen anzusprechen geringer, glaubt Pater Antonin. In allen Kirchen werden jeweils gegen 19.30, 21 und 22.30 Uhr etwa halbstündige Impulse gegeben. Berger- und Kreuzherrenkirche setzen ganz auf die Jugend Das Programm im Einzelnen: Die evangelische Bergerkiche und die katholische Kreuzherrenkirche setzen klanglich und meditativ ganz auf die Jugend. In der Andreaskirche geht es um das riesige Rubens-Gemälde „Das jüngste Gericht“ und um die Kreuze vom Barock bis zur Moderne, die Johanneskirche bietet neben dem offenen Nachtcafe viel Chorgesang, in St. Lambertus ertönen Bach-Kantaten. In Neander macht Pfarrerin Renate Zilian eine geistliche Kirchenführung, zudem erklingen Gitarre und Harfe, in der Maxkirche geht es um „Sinn erfahren“ und „Hoffnung schöpfen“. Das katholische Maxhaus schließlich lockt zu meditativen Tänzen und spiritueller Gitarrenmusik. Bildzeile: In St. Andreas kann man auch den Sarkophag von Jan Wellem anschauen Die KirchennachtORTE Katholischerseits nehmen teil St. Lambertus am Stiftsplatz, St. Andreas an der Andreasstraße, St. Maximilian, Schulstraße und das benachbarte Maxhaus. Evangelisch sind die Johanneskirche am Martin-Luther-Platz, Nean-derkirche an der Bolkerstraße und Bergerkirche an der Bergerstraße. PROGRAMM Infos im Internet: www.nachtderkirchen.de |