Brauereisegnung

RP vom 4.8.2007

Pater Wolfgang zapfte erst einmal eine Runde Altbier: Gertrud Schnitzler-Ungermann (l), Töchter Nina und Flocke und Ehemann Wolfgang luden zu Freibier in den renovierten „Goldenen Kessel“ an die Bolkerstraße.
RP-FOTO: HANS-JÜRGEN BAUER

Wenn Gäste zu Engeln werden

(ak) „Und jetzt ein leckeres Alt.“ Pater Wolfgang freute sich sichtlich auf die Fortsetzung des Gottesdienstes, den er in der Andreas-Kirche gehalten hatte. Schließlich sollte danach der neue „Goldene Kessel“ der Schumacher Brauerei gesegnet werden - und dass man das begießen würde, war allen klar. Gertrud Schnitzler-Ungermann, ihr Mann Wolfgang und die Töchter Nina und Flocke hatten Donnerstag erst in die Kirche, dann in die Kneipe eingeladen.

Hunderte von Gästen nahmen diese Einladung an. Es waren so viele, dass Pater Wolfgang regelrecht staunte über die proppevolle Kirche. „Wo Gastfreundschaft passiert, werden Menschen zu Engeln“, zog der Dominikaner-Pater Parallelen zum Hebräerbrief und den Gastgebern des Abends. Er hatte bei dem Begriff „Engel“ aber sowohl die Gastgeber als auch die Gäste im Sinn. Nina und Flocke lasen während des Gottesdienstes die Fürbitten, einer der Lektoren und Kommunionhelfer war Engelbert Oxenfort.

Der neue „Goldene Kessel“ präsentierte sich anschließend von Grund auf neu. Küche, Sanitär-und Sozialräume wurden renoviert, es wurde neuer Boden gelegt, alles neu gestrichen und mit der Zeppelin-Stube im ersten Stock ein ganz neuer Gastraum eingerichtet. Küchenchef ist Stefan Paefgen und damit Nachfolger von Volker Aderhold, der bereits in Ruhestand gegangen ist.

Umgebaut wurde binnen drei Monaten. "Das hat wirklich alles ganz toll und flott geklappt", lobte Gertrud Schnitzler-Ungermann alle am Bau Beteiligten.