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RP vom 13.06.2006 |

Verfechter der offenen Kirche
Der 48-jährige promovierte Theologe drängt sich nicht nach vorne, lässt seinen Mitbrüdern bei den unterschiedlichen Aufgaben den Vortritt. Aber er gestaltet auch die neuen Strukturen mit. Denn die Andreaskirche, die die Dominikaner betreuen, ist keine selbstständige Pfarre mehr, sondern ist mit der Lambertuspfarre fusioniert. Bunnenberg ist noch Rektor der Kirche, hat also die geistliche Aufsicht. Bunnenberg setzt auf die Zusammenarbeit mit den anderen Gemeinden in der Altstadt, pflegt die Ökumene aus Überzeugung. Sein Ziel ist es, die Ideen der vor 15 Jahren eingerichteten „Offenen Kirche der Dominikaner" weiter auszubauen. Denn Seelsorge in der Stadt darf sich seiner Ansicht nach nicht auf einen kleinen Kern von Gläubigen beschränken, sondern auch Kirchenferne ansprechen. |