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NRZ vom 14.06.2005 |

Nach der Messe in die MesseKIRCHENFÜHRER / Zum ersten Mal gibt es einen ökumenischen Wegweiser zu den Düsseldorfe] Innenstadtkirchen. Gleichzeitig werden „Führungen entlang der Kunst" geplant. JO ACHIM GESCHKE
Katholische und evangelische Pfarreien haben darin Informationen zusammengetragen, „die vor allem Touristen und Messebesuchern dienen soll," sagt Dominikaner-Pater Antonin Walter. Im Faltblatt mit Stadtplan, Fotos der Bauwerke, Gottesdienstzeiten und nützlichen Telefonnummern sind sieben katholische und drei evangelische Kirchen zwischen Immermannstraße und Rheinufer beschrieben. Spaziergang in die Historie „Vor allem zu Messezeiten hatten wir sehr viele Besucher, auch ausländische, die nach Führungen gefragt haben," berichtet Pater Antonin von der Andreaskirche - deshalb enthalte das Faltblatt ebenfalls einen kleinen historischen Abriss in Englisch, Französisch und Niederländisch. Auch in die „Innenstadt-Kirche" , der Johannes-Kirche am Martin-Luther-Platz, kommen tagsüber viele Gäste aus anderen Städten, bestätigt Annette Klinke. Durch die Beschreibungen der Historie wird allerdings auch deutlich, dass einige Kirchen eindeutige Schwerpunkte setzen - so die evangelische Neander- und die katholische Maxkirche, die für ihre Konzerte bekannt sind. Pater Antonin kann sich künftig auch vorstellen, „Führungen entlang der Kunst in den Kirchen zu organisieren" - etwa passend zur laufenden Ausstellung der Akademie-Galerie über Ewald Mataré, der 1960 auch den Altar in St. Andreas schuf. |