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Nicht nur für die Kleinen - denn unter den Gottesdienst-Besuchern in der ehemaligen Hofkirche waren auch viele Erwachsene - war interessant, wie der Dominikaner-Pater Wortherkunft und Bedeutung der prunkvollen Monstranz erklärte: „Ihr kennt doch bestimmt ein Wort, das so ähnlich klingt wie Monstranz: Demonstration. Wir als Christen zeigen bei einer Prozession durch die Straßen unserer Stadt allen Menschen, wofür wir einstehen".
Die mitgetragene Monstranz mit dem Leib Christi bestehe im übertragenen Sinn aus drei Teilen: Einem gläsernen, der das Zeigen der Hostie ermögliche. Einem Griff, der symbolisch dafür stehe, dass Gott an seiner Gemeinde und die Gemeinde an Gott festhalte, und dem ausladenden Fuß, auf dem die Monstranz wie auch die Kirche sicher stehe. Aus allen drei Teilen ergäbe sich die Chance, anderen, der Kirche noch fernen Menschen ein Zeichen zum Mittun zu geben. Folgerichtig bat eine Gruppe von Kindern bei den Fürbitten insbesondere auch für „alle, die nicht an Dich glauben können".
RM
aus: Kirchenzeitung für das EB Köln 3.6.2005
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Pater Christoph Wekenborg erklärte den Kindern im Gottesdienst die Wortbedeutung der Monstranz. (Foto: RM) |