Die SonntagsOrgel

in St. Andreas

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Die SonntagsOrgel

jeden Sonntag in
 St. Andreas - Offene Kirche der Dominikaner 

Eintritt frei - Spenden herzlich erbeten

 

_____   November 2011   _____


Sonntag, 06.11.2011

An der Orgel: Reinhard Kluth

Belgische Orgelromantik

Joseph Callaerts (1830 – 1901)
    1. Sonate Nr. 1 c-moll
       Allegro
       Andante cantabile
       Finale Allegro
    2. Adoration op. 21/111. Sonate d-moll op.148
    3. Toccata e-moll op. 29/4

Joseph Callaerts wurde am 11. August 1830 in Antwerpen geboren. Von 1851 bis 1856 war er am Konservatorium in Brüssel Orgelschüler von Jacques Nicolas Lemmes und zugleich Organist am dortigen Jesuitenkolleg. 1855 wurde er Organist an der Kathedrale zu Antwerpen, ab 1867 zugleich Orgellehrer am dortigen Konservatorium. Ab 1891 spielte er in der Kathedrale eine neue große Orgel, die der Orgelbauer Pierre Schijven aus Brüssel in das vorhandene Gehäuse von 1660 eingebaut hatte. Joseph Callaerts starb am 3. März 1901 in Antwerpen. Seine zahlreichen Orgelwerke weisen ihn als wichtigen belgischen Vertreter der von seinem Lehrer J.N.Lemmens begründeten französisch-symphonischen Orgelschule aus.

Reinhard Kluth, geb. am 31. 7. 1950 in Dülken am Niederrhein, studierte nach seiner musikalischen Erziehung an der Staatl. Hochschule für Musik (Robert-Schumann-Institut) in Düsseldorf und legte dort 1976 sein Kantorenexamen und 1978 seine staatlich-künstlerische Reifeprüfung im Fach Orgel ab. Wichtige Lehrer waren Prof. Friedemann Gottschick, Prof. Jürg Baur, Prof. Hans Dieter Möller, Mme. Alberte Brun und Prof. Heinz B. Orlinski. Nach Kirchenmusikertätigkeiten in Mönchengladbach und Düsseldorf (St. Peter) sowie einer Dozentur an der Universität Köln für künstlerisches Orgelspiel war Reinhard Kluth von 1989 bis Oktober 2001 Kantor an der St.-Antonius-Kirche am Fürstenplatz in Düsseldorf. Reinhard Kluth wurde zum 1. November 2001 zum Seelsorgebereichskantor für den Seelsorgebereich Düsseldorf-Eller/Lierenfeld berufen.


Sonntag, 13.11.2011

„JUBILARE“

An der Orgel: Odilo Klasen

Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)
    „Wer nur den lieben Gott läßt walten“
    aus den Schübler-Chorälen

Jehan Alain (1911-1940)
    Deux danses a Agni Yavishta
    Le Jardin suspendu
    Deux Préludes

Franz Liszt (1811 - 1886)
    „Ave maris stella“
    Variationen über
    „Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen“

Odilo Klasen, geboren 1959 in Moers am Niederrhein, studierte bei dem Straube- und Raminschüler Konrad Voppel in Duisburg, legte das A-Examen Kirchenmusik in Köln (Viktor Lukas, Rudolf Ewerhart) ab und erhielt bei Franz Lehrndorfer in München das Meisterklassendiplom (Konzertexamen), Orgel. Seit 1990 ist er Kantor an St. Franziskus-Xaverius in Düsseldorf-Mörsenbroich mit der international bekannten Klaisorgel (IV+Aux./P, 60 Reg. 1970/2000) Seelsorgebereichs-Musiker im Pfarrverband D-Mörsenbroich/Rath (weitere Klais-Orgel 1955 IV/P, 64 Reg. in St. Josef) und Regionalkantor für das katholische Stadtdekanat Düsseldorf.


Sonntag, 20.11.2011

Mitwirkende: ensemble musica dominicana
Aki Yasuda, Violine; Brigida Brettschneider, Violoncello; Stefan Oechsle, Flöte

Franz Danzi (1763-1826)
    Trio e-Moll op. 71, 2
    Allegro vivo
    Andantino
    Minuetto: Allegretto – Trio
    All’ ungarese. Allegretto moderato

Joseph Haydn (1732-1809)
    Trio D-Dur Hob XI Nr. 82
    Adagio
    Allegro
    Menuetto: Allegretto – Trio

GUY DE LIONCOURT ALEXANDER HERREN

Sonntag, 27.11.2011

Orgel Plus Saxophon

Mitwirkende: Anna Christina Kleinlosen, Saxophon, und
Alexander Herren, Orgel

Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)
    Sonata BWV 1033
    Bearbeitung für Alt-Saxophon und Orgel
    Andante-Presto
    Allegro

Eugène Bozza (1905-1991)
    Aria für Alt-Saxophon und Orgel

Guy de Lioncourt (1885-1961)
    aus: Trois mélodies grégroriennes
    Clémens rector

Alexander Herren (*1981)
    Improvisation über den Introitus „Ad te levavi“

César Franck (1822-1890)
    Prélude, Fugue et Variation, op. 18
    Bearbeitung für Sopran-Saxophon und Orgel

Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)
    Wachet auf, ruft uns die Stimme BWV 645

Anna Christina Kleinlosen, 1985 in Düren geboren, erhielt ihren ersten Instrumentalunterricht im Fach Geige mit 5 Jahren. Zwei Jahre später begann der Saxophonunterricht. Vor Studienbeginn wurde sie von Claudia Meures (geb. Luce) unterrichtet.
An der Hochschule für Musik und Tanz in Köln studierte Anna Christina Kleinlosen Schulmusik mit dem Hauptfach Saxophon bei Sebastian Pottmeier. An der Universität zu Köln schloss sie ihr Studium für Lehramt an Gymnasien und Gesamtschulen in dem Fach katholisch Theologie 2011 ab. Seit Oktober 2010 studiert sie den Studiengang Bachelor of Music in Education / Instrumentalpädagogik mit Schwerpunkt Saxophon an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln bei Sebastian Pottmeier. Nebenberuflich ist sie als Kirchenmusikerin tätig. 2005 legte sie an der katholischen Hochschule für Kirchenmusik St. Gregorius in Aachen das C-Examen ab.
Anna Christina Kleinlosen ist Preisträgerin des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ in der Solowertung und nahm an Meisterkursen des Rascher – Saxophonquartetts in Lörrach teil. Seit 2004 ist sie Mitglied der bläservielharmonie hambach. Seit 2009 leitet sie dieses Orchester. In einigen Orchestern ist sie als Satzprobenleiterin gefragt. Im Sommer 2010 leitete sie den Schnupperworkshop „Gemeinsames Musizieren macht Spaß“ in Jülich.
Den Dirigentenlehrgang für Blasorchester mit dem C 3–Abschluss an der Landesmusikakademie in Heek absolvierte sie erfolgreich im Oktober 2010. Seit 2011 nimmt sie an dem Lehrgang Dirigat im Blasorchester mit dem B-Abschluss an der Landesmusikakademie in Heek bei Walter Ratzek teil.

Alexander Herren, geboren 1981 in Düsseldorf, studierte von 2005 - 2009 Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und absolvierte das Diplom/A-Examen. Zu seinen Lehrern gehörten u. a. Prof. Margareta Hürholz (Orgel), Prof. Thierry Mechler (Orgel und -improvisation), Prof. Reiner Schuhenn (Chorleitung), Jörg Hinnek Andresen (Orchesterleitung), Prof. Margaret Schurmann (Klavier) und Martin Lindsay (Gesang).
Das Zertifikat über den Aufbaustudiengang Kirchenmusik erhielt er im Juli 2011 an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf. Dort folgten 2009 - 2011 Studien in den Klassen von Prof. Raimund Wippermann und Prof. Anders Eby (Chorleitung), Prof. Stefan Schmidt Orgel und -improvisation), Prof. Martin Berger (Kinderchorleitung und Chormethodik), Prof. Marie-Theres Englisch (Klavier) und Matthias Zangerle (Gesang). Ebenso an der Robert Schumann Hochschule qualifizierte er sich als erster Student für das Studium Master of music in Orgelimprovisation, welches er im Oktober 2011, mit Hauptfachunterricht bei Prof. Stefan Schmidt, aufgenommen hat.
Als Assistent des Düsseldorfer Regionalkantors, als Kirchenmusiker in Ratingen und Düsseldorf und als Organist an der DominikanerkircheSt. Andreas, Düsseldorf-Altstadt, war er studienbegleitend tätig, bis er 2009 - 2010 als Kantor in Willich an St. Katharina, mit Schwerpunkten in Chorleitung und Leitung der Konzertreihe, wirkte.
Seit August 2010 ist er Kantor und Seelsorgebereichsmusiker an St. Johannes in Troisdorf. Als Chorleiter hat er im September 2011 die Leitung für das Vokalensemble der evangelischen Friedenskirchengemeinde Troisdorf übernommen.
Als Organist und Chorleiter richtet er eine regelmäßige Konzerttätigkeit aus, u. a. wirkte bzw. wirkt er bei der Gesamtaufführung der Orgelwerke von Olivier Messiaen durch den Düsseldorfer Kantorenkonvent mit, bei den Zyklen SonntagsOrgel in St. Andreas, Düsseldorf, Orgelmusik zur Marktzeit in St. Servatius, Siegburg und ist zudem Leiter der eigenen Konzertreihe Geistliche Abendmusik in St. Johannes, Troisdorf-Sieglar.


_____   Dezember 2011   _____


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