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Sonntag, 07.08.2011
An der Orgel: Markus Belmann
Programm folgt
Markus Belmann, geb. 1975 im westfälischen Recklinghausen, lernte während der Schulzeit Violine, Klavier und Orgel. Dem Kirchenmusikstudium an der Folkwanghochschule Essen (Chorleitung bei Prof. Guido Knüsel, Orgel bei Prof. Sieglinde Ahrens und Klavier bei Prof. Iwona Salling) folgte ebendort ein Dirigierstudium in der Kapellmeisterklasse von Prof David De Villiers, ergänzt durch Studien bei Prof. Jan Stulen am Conservatorium Maastricht. Nach studienbegleitender Kirchenmusikertätigkeit in Essen-Haarzopf führte ihn 2000 der Weg als Kantor nach Nettetal-Lobberich. 2001 Ernennung zur regionalen Schwerpunktstelle für Chormusik im Bistum Aachen. Von April 2005 - November 2008 war er Chordirektor an der päpstlichen Marienbasilika zu Kevelaer. Seit Dezember 2008 ist Markus Belmann Seelsorgebereichsmusiker für den Seelsorgebereich Düsseldorf-City sowie Kantor an der Maxkirche.
Sonntag, 14.08.2011
An der Orgel: Hans-Joachim Dumeier (Michelstadt)
L. N. Clerambault (1676-1749)
Suite du deuxième ton
Plein Jeu
Duo
Trio
Basse de cromorne
Flutes
Récit de nazard
Caprice sur les grands jeux
F. Mendelssohn-Bartholdy (1809-1874)
Sonate Nr. II op. 65.2
Grave-Adagio
Allegro maestoso e vivace
Fuga (Allegro moderato)
C. Franck (1822-1890)
Choral Nr.3 a-moll
Hans-Joachim Dumeier studierte Kirchenmusik an der Hochschule Herford und
der Staatlichen Hochschule für Musik in Detmold. Dem A-Examen schloss sich ein Orgelstudium bei Professor Daniel Roth am Konservatorium in Straßburg an, das er mit dem Solistendiplom für Orgel abschloss. Seit 1986 arbeitet
Hans-Joachim Dumeier als Dekanatskirchenmusiker in Michelstadt. Er ist Initiator und Mitbegründer der „Michelstädter Musiknacht“, deren künstlerische Leitung er inne hat, des „Vereins zur Förderung der Kirchenmusik“ und Organisator des „Michelstädter Orgelsommers“. Seine rege Konzerttätigkeit führte ihn neben Deutschland auch nach Frankreich, Italien, Israel,Tschechien Holland und in die USA. Seit 1997 konzertiert er mit der Klezmer-Klarinettistin Irith Gabriely unter dem Thema „Church meets Synagogue“.
Sonntag, 21.08.2011
An der Orgel: Rena Ismailova (Aserbaidschan/Köln)
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Concerto a-moll, BWV 593
(nach dem Violinkonzert a-moll, op.3 Nr.8, v. Antonio Vivaldi)
Jules Bentz(1873-1962)
Offertoire
Claude Delvincourt(1888-1954)
Marche d´Eglise
Arthur Colinet(1885-1965)
Communion
Alexandre Guilmant(1837-1911)
Chant du matin
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Fantasia G-Dur („Pièce d´Orgue“), BWV 572
Rena Ismailova, geb. 1950 in Baku, Aserbaidschan, studierte am Staatlichen Konservatorium in Baku (Hauptfach Orgel und Klavier), sowie am Staatlichen Konservatorium in Moskau bei Prof. L. Roisman. Von 1987-2005 war Rena Ismailova Professorin für Orgel an der Staatlichen
Akademie für Musik Baku. 2000 erhielt sie für ihre aktive Konzerttätigkeit den Ehrentitel „Verdiente Künstlerin Aserbaidschan“ und für ihre
Lehrtätigkeit die Ehrenurkunde des Aserbaidschischen Bildungsministeriums. Sie ist Redakteurin der zweibändigen Sammlung „Aserbaidschanische Orgelmusik“, die 2000 herausgegeben wurde.
Ihr Repertoire erstreckt sich von der Barockmusik bis zur Moderne. Zudem ist sie Autorin einer Reihe von Bearbeitungen für Orgel. Seit 2006 lebt Rena Ismailova in Deutschland und tritt mit Konzerten in verschiedenen Konzertsälen und Kirchen auf.
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Sonntag, 28.08.2011
16 Uhr SONDERKONZERT
An der Orgel: Bezirkskantor Markus Uhl (Heidelberg)
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Praeludium et Fuga in C (BWV 547)
Arnolt Schlick (vor 1460 - nach 1521)
Maria zart
Arnolt Schlick (vor 1460 - nach 1521)
Ascendo at patrem meum
Bicinium
X Vocibus
Johann Kaspar Kerll (1627-1693)
Toccata quarta Cromatica con durezze e ligature
Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847)
Sonata VI in d-moll aus op. 65
Dietrich Buxtehude (1637-1707)
Praeludium in D (BuxWV 139)
Karl Schmider (*1935)
Pezzi Modali Nr. I
Franz Liszt (1811-1886)
Praeludium und Fuge über B-A-C-H
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Adagio in C für Glasharmonika (KV 356)
Theodor Dubois (1837-1924)
Toccata aus: Deux Pieces pour Orgue (1889)
Markus Uhl wurde 1978 geboren. Er studierte in Freiburg Kirchenmusik (Orgel bei Prof. Zsigmond Szathmáry, Dirigieren bei Prof. Dr. Hans-Michael Beuerle) und in Weimar Konzertfach Orgel und Orgelimprovisation bei Prof. Michael Kapsner. Während seines Studiums war er als Kirchenmusiker in St. Ulrich und im Freiburger Raum tätig und leitete den KammerChor Kinzigtal.
Seit Januar 2007 ist er Bezirkskantor der Erzdiözese Freiburg für die Dekanate Heidelberg-Weinheim und Wiesloch und für die Kirchenmusik an der Jesuitenkirche Heidelberg verantwortlich. (Cappella Palatina, Arnolt-Schlick-Ensemble, Schola Cantorum, Kinderchöre, Jugendensemble, Projektchöre, Orgelspiel, C-Ausbildung, Fortbildung nebenamtlicher KirchenmusikerInnen etc.). Als Lehrbeauftragter unterrichtet er an Hochschulen in Freiburg, Weimar und Heidelberg Orgelimprovisation, Orgelliteratur, Gregorianik, Deutscher Liturgiegesang, Hymnologie und liturgisches Singen. Konzerte, Projekte, Vorträge und Fortbildungen gehören zu seinen weiteren Tätigkeiten.
Beim Internationalen Wettbewerb für junge Chorleiter in Budapest hat er im Juni 2001 den Sonderpreis der Franz Liszt-Akademie für die beste Interpretation eines Werkes von Franz Liszt erhalten. Für seine Diplomarbeit erhielt er den Helene-Rosenberg-Preis für die beste musikwissenschaftliche Arbeit des Jahres 2002. Im Jahr 2005 war er Finalist beim Wettbewerb des Internationalen Orgelfestivals in Bochum sowie Preisträger beim IX. Internationalen Orgelimprovisationswettbewerb in Schwäbisch Gmünd, beim 2. Internationalen Johann-Joseph-Fux-Wettbewerb und beim Wettbewerb „Orgelimprovisation im Gottesdienst“.
Eine Ausbildung zum Orgelsachverständigen, Kurse in Orgel- und Orgelimprovisation, Gregorianik sowie Dirigieren und Kinderchorleitung u.a. bei Christoph Bossert, Jürgen Essl, Clemens Ganz, Gerhard Gnann, Tobias Hiller, Hans-Jürgen Kaiser, Stefan Klöckner, Ludger Lohmann, Pier Damiano Peretti, Wolfgang Schäfer, Martin Schmeding, Friedhilde Trüün, Harald Vogel und Jean-Claude Zehnder ergänzen seine musikalische Ausbildung.
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