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Januar 2010
Sonntag, 03.01.2010, 16,30 Uhr
An der Orgel: Hans-Peter Retzmann (Mönchengladbach)
Noels
Alexandre Guilmant (1837 - 1911)
Grand Choeur Triomphale, op. 47 no. 2
Noel Barbacone (aus op. 60)
Offertoire sur trois Noels (aus op. 60)
Chantons les louanges d'un Dieu plein d'amour
Bergers pronons nos chalumeaux
Noel Flamand
Hans-Peter Retzmann
Improvisation über deutsche Weihnachtslieder
Hans-Peter Retzmann hat nach dem Studium der Schulmusik (Köln), Theologie (Würzburg) und der Kirchenmusik (Aachen, Düsseldorf) seine Ausbildung in Paris fortgesetzt. Dort studierte er an Schola Cantorum in Paris bei Jean-Paul Imbert (Diplôme de Virtuosité) und bei Naji Hakim Improvisation / Komposition an la Trinité. Internationale Kurse in Frankreich, Schweiz und England vervollständigen seine Studien. 1992-1998
war er Kantor an St. Andreas in Korschenbroich, wo er die Internationale Orgelwoche betreute und zahlreiche Aufführungen großer Chor- u. Orchesterwerke mit dem St.-Andreas-Chor und den Düsseldorfer Sinfonikern durchführte. Seit 1998 ist er Kantor an St. Nikolaus in Mönchengladbach-Hardt und künstlerischer Leiter der Reihe ,Hardter
Konzerte‘. In dieser Zeit ist er als Produzent verschiedener CD-Produktionen (mit Jane Parker-Smith, Alan Wilson u. eigene Einspielungen berühmter Literatur u. Improvisationen) in Erscheinung getreten und er hat
verschiedene Konzerttourneen berühmter Chöre aus England (z. B. ,Trinity College‘ Cambidge) und Kanada realisiert.
1998-2005 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Musikwissenschaftlichen Institut der Robert-Schumann Hochschule, Düsseldorf bei Prof. Dr. Dr. Volker Kalisch und hat jetzt dort seine Dissertation über die Musikästhetik Max Regers beendet.
Als Organist und Improvisator und als Begleiter in Gesangs- und Kammerensembles ist er im In- und Ausland tätig. Darüber hinaus hält er Vorlesungen, Präsentations-Konzerte und Workshops zu musikalisch praktischen und theoretischen Themenstellungen.
Sonntag, 10.01.2010
An der Orgel: Marcel Ober (Düsseldorf)
Sonntagsmusik
Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)
„Nun freut euch liebe Christen g'mein“ BWV 734
Petr Eben (1929 - 2007)
Musica Dominicalis - Sonntagsmusik (1958)
Fantasia I - Poco moderato
Fantasia II - Andante
Moto ostinato - Moderato e pesante
Finale - Molto agitato
Marcel Ober wurde 1977 in Düsseldorf geboren. Ersten Klavierunterricht erhielt ermit sieben Jahren bei Lothar-Fritz Weber an der Clara-Schumann-Musikschule in Düsseldorf, ab dem zehnten Lebensjahr
dann zusätzlich Orgelunterricht bei Kantor Winfried Kannengießer in Kaiserswerth. Nach dem Abitur folgte das Studium der Katholischen Kirchenmusik an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf, unter anderem mit den Fächern Improvisation und künstlerisches Orgelspiel bei Prof. Stefan Schmidt und Prof. Wolfgang Seifen sowie Klavier bei Sabine Kube. 2002 hat Marcel Andreas Ober das Diplom Kirchenmusik erhalten, 2004 das Zertifikat des Kirchenmusik-Aufbaustudiums sowie im Jahr 2007 das Kapellmeisterdiplom im Fach Orchesterleitung an der Musikhochschule Köln. Seit April 2005 ist er Seelsorgebereichskantor an St. Peter, St. Antonius und St. Martin im Seelsorgebereich D’dorf-Bilk/Friedrichstadt. Er ist Finalist des großen Orgelwettbewerbs der Stadt Paris 2007. 2008 hat er beim 3. internationalen Orgelwettbewerb „Bach und die Moderne“ der Kunstuniversität Graz (Österreich) den 1. Preis sowie den Sonderpreis für die beste Interpretation des Auftragswerkes „Evocation III“ von Thierry
Escaich gewonnen. Er pflegt eine rege Konzerttätigkeit als Organist, Dirigent und Pianist im In- und Ausland.
Sonntag, 17.01.2010, 16.30 Uhr
Prof. Johannes Geffert, Orgel, (Köln), und Ulrike Friedrich-Nickenig, Flöte, (Köln)
Orgel plus ...
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Adagio F-Dur aus dem Konzert KV299
in Bearbeitung für Flöte und Orgel von Emil Prill
Antonio Vivaldi (1678-1741)
Concerto 'Il Cardellino' op. X,3
Allegro - Cantabile - Allegro
Carl Reinecke (1824-1910)
Ballade op. 288
Ulrike Friedrich-Nickenig, geboren in Koblenz, spielt seit ihrer frühen Kindheit Querflöte. Sie engagierte sich schon in ihrer Jugendzeit sehr in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in neuer und alter Kirchenmusik. Seit ihrem Studium zur Instrumentalpädagogin arbeitet sie in Schulen und Kreismusikschule mit Kindern und Erwachsenen und unterrichtet Querflöte. Besonders prägte sie im Studium ihre Instrumentallehrer Eleonore Ciupka - Koblenz und Helga Zuccaro – Köln. Sie musiziert regelmäßig in verschiedenen Ensembles in kammermusikalischer Besetzung mit moderner Flöte und auch mit Traversflöte in historischer Aufführungspraxis
Johannes Geffert wuchs als Sohn einer Kantorenfamilie in den Traditionen der Kirchenmusik auf. Nach Studien in Köln und England wurde er 1974 Organist der Annakirche und Leiter des Bachvereins in Aachen. (Gründung der Aachener Bachtage) 1980 wurde er als Kirchenmusikdirektor an die Bonner Kreuzkirche berufen. Heute unterrichtet er Orgel und Improvisation an der Musikhochschule Köln, wo er die Abteilung für evang. Kirchenmusik leitet. Konzerte führten in an bedeutende Orgeln vieler Länder, seine CD-Aufnahmen werden von der Kritik hochgelobt. Jurortätigkeiten bei internationalen Orgelwettbewerben und das Herausgeben insbesondere von romantischer Orgelmusik bei verschiedenen Verlagen unterstreichen seine künstlerische Erfahrung. Mit der Gründung der J.Chr. Bach-Akademie 1990 zur Pflege von Ensemble-Spiel in historischer Aufführungspraxis gab J.Geffert seinem Interesse für historische Tasteninstrumente Raum.
Sonntag, 24.01.2010, 16.30 Uhr
An der Orgel: Prof. Werner Lechte (Düsseldorf)
Barocke Orgelkonzerte aus Deutschland
Johann Gottfried Walther (1684-1748)
Concerto h-Moll
Allegro - Adagio - Allegro
Johann Sebastiann Bach (1685-1750)
Pastorale F-Dur BWV 590
Georg Friedrich Händel (1685-1759)
Orgelkonzert B-Dur op. 3,2
A Tempo ordinario e Staccato
Allegro
Adagio e staccato
Allegro ma non presto
Werner Lechte, Kirchenmusikstudium in Essen und Düsseldorf. Gesangstudium in Düsseldorf und Hamburg. Von 1979 bis 2006 Kantor an der Kirche St. Maximilian in Düsseldorf - Altstadt. Konzerttätigkeit in Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Belgien, Italien, Israel, Portugal. Mitwirkung bei internationalen Musikfestivals. Als Dirigent führte er zahlreiche Oratorien und Sinfonien aller namhaften Komponisten auf. Seit 1991 Dozent und seit 1996 Professor an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf. Seit 2006 ist er im Ruhestand.
Sonntag, 31.01.2010, 16.30 Uhr
An der Orgel: Prof. Wolfgang Bretschneider (Bonn)
Abschied von Weihnachten
Alexandre Guilmant (1837 - 1911)
Offertoire sur deux Noels
Carl Sattler (1871 - 1938)
Weihnachtspastorale F-Dur (unter Verwendung
des Liedes „Es ist ein Ros entsprungen“)
Jeanne Demessieux (1921 - 1968)
Choral-Prélude „Adeste fideles“
Olivier Messiaen (1908 - 1992)
„Puer natus est nobis“ aus dem Orgelzyklus
„Livre du Saint Sacrement“ (1989)
Max Reger (1873 - 1916)
„Wie schön leuchtet der Morgenstern“ aus op. 67
Flor Peeters (1903 - 1986)
„Wie schön leuchtet der Morgenstern“ aus op. 68
Georg Friedrich Händel (1685 - 1759)
„Denn es ist uns ein Kindlein geboren“
Chorsatz aus dem Oratorium „Messiah“
Wolfgang Bretschneider, geb. 1941, Studium der Philosophie, Theologie, Pädagogik und Musikwissenschaft an den Universitäten Bonn und München. Promotion im Fach Musikwissenschaft. Orgelstudien bei F.
Lehrndorfer, J. Langlais, G. Bovet u.a.. Z.Zt. tätig an den Musikhochschulen Köln und Düsseldorf, Pastoralseminar Köln für die Fächer Kirchenmusik und Liturgie. Seit 1989 Landespräses des Allgemeinen Deutschen Cäcilienverbandes (ca. 350.000 Mitglieder). Mitarbeit in zahlreichen nationalen und internationalen Gremien. Organist an der Bonner
Münsterbasilika. Zahlreiche Konzerte im In- und Ausland, CD-Produktionen (u.a. mit H.D. Hüsch).
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