Im Verlauf der Säkularisation
Anfang des 19. Jahrhunderts wurden alle Dominikanerkonvente in Deutschland
durch den Staat aufgehoben. Von einem deutschen Konvent in Venlo/NL wurden
in den 1850er Jahren Versuche gestartet, den Orden wieder in Deutschland
heimisch zu machen. Die erste dauerhafte Wiederansiedlung im damaligen
deutschen Reich war der Düsseldorfer Konvent.
1860: Gründung des Dominikanerkonventes
St. Joseph an der Friedrichstraße (später Herzogstraße)
1864: Das Kloster wird Ausbildungshaus
(Noviziat und Studentat)
1875: Aufhebung des Klosters durch die
Preußische Regierung und Ausweisung der Dominikaner
1887: Wiedererrichtung der Düsseldorfer
Niederlassung, die gleichzeitig zum Konvent erhoben wird
1888: Der Konvent wird erneut Noviziatshaus
(bis 1929)
1890: Fertigstellung des Klostergebäudes
und Einweihung der Kirche
1897: Düsseldorf wird Sitz der Dominikanerhochschule,
genannt "studium generale" (bis 1926/32)
1941: Errichtung des Pfarrrektorates Sankt
Thomas (bis zum Ende des zweiten Weltkrieges)
1950: Internat für Schüler des
sog. zweiten Bildungsweges "Schola Sancti Dominici" (bis 1971)
1972: 2. Weihnachtstag: letzter Gottesdienst
in der Klosterkirche an der Herzogstraße
1972: Zum Jahresende werden Kloster und
Kirche abgerissen
1973: Umzug der Dominikaner in die Düsseldorfer
Altstadt und Übernahme der Andreaskirche (Pfarrei)
1991: Beginn des City-Pastoral-Projekts
"Sankt Andreas - Offene Kirche der Dominikaner"
1996: Der Düsseldorfer Konvent wird für die nächsten 10 Jahre
erneut Ausbildungshaus für Ordensstudenten
2006: die Pfarreien St. Andreas und St.Lambertus fusionieren. Die Andreaskirche wird Klosterkirche der Dominikaner
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