Rückblick: Werke von Otto Pankok in St. Andreas

Sechs Ausstellungen im Laufe des Jahres 2004

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Werke von Otto Pankok in St. Andreas


Das Dominikanische Bildungswerk Meister Eckhart zeigte in den Räumen des Empfangs der Andreaskirche Werke des Künstlers Otto Pankok. Über das Jahr 2004 verteilt gab es sechs verschiedene Ausstellungen, die auf die Jahres- bzw. Kirchenjahreszeiten thematisch abgestimmt waren. Ein Rahmenprogramm begleitete die Ausstellungen.

Mehr zum Künstler Otto Pankok: unten auf dieser Seite

Rechts: Selbstbildnis 1958

 

Einladung zur Ausstellungseröffnung

Donnerstag 25. November um 19.30 Uhr in der Andreaskirche:
Eröffnung der VI. Pankok-Ausstellung mit dem Thema:

„Maria“

Begrüßung
P. Antonin Walter OP

Einführung in die Ausstellung:
P. Dr. Willehad P. Eckert OP

Musikalische Begleitung:
Chor der ehem. Hofkirche St. Andreas
und des Görres-Gymnasiums Düsseldorf
Leitung: Ulrich Brall

Zur Ausstellung:
Die letzte der sechs Ausstellungen in der Andreaskirche mit Arbeiten Otto Pankoks ist Maria, der Mutter Gottes, gewidmet. Im Werk von Otto Pankok findet sich ihre Darstellung besonders in der „Großen Passion“ vom Geburtsbild in Bethlehem bis zur Pieta.
Als Vorbild für die Darstellung der Maria wählte Otto Pankok die Zigeunerin Ringela, die im KZ Oranienburg erschlagen wurde.
Unsere jetzige Ausstellung vereint Marienbilder mit Darstellungen junger Zigeunerinnen mit ihren Kindern.

Öffnungszeiten
der Ausstellung:

Mi: 15 bis 17.00 Uhr
Do: 15 bis 17.30 Uhr
Fr: 16 bis 18.15 Uhr
Sa: 15 bis 17.30 Uhr
So: 14 bis 16.00 Uhr

 

Zum Werk Otto Pankoks:

Otto Pankoks reiches Lebenswerk weist ihn als führenden Künstler des expressiven Realismus in Deutschland aus. Die schöpferische Verwandlung des Expressionismus in eine neue realistische Weltdeutung lässt sich an den mehr als 6.000 Kohlegemälden, fast 800 Holzschnitten, über 800 Radierungen, 500 Lithographien, Steinschnitten, Monotypien und mehr als 200 plastischen Arbeiten erkennen. Seine in der Zeit der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft geschaffenen Arbeiten sind das nach Umfang und Rang bedeutendste Zeugnis des Widerstandes der Bildkunst in Deutschland. Ein tiefempfundenes Interesse für Menschen, insbesondere Minderheiten und Unterdrückte spiegelt sich in den Werken Otto Pankoks wider.


Christus zerbricht das Gewehr, 1950

Seit 1991 finden - meist in den Räumen des Empfangs, z.T. unter Einbeziehung des Mausoleums - Kunstausstellungen ihren Platz in St. Andreas. Bei Einzel- und Gruppenausstellungen kommen durch das reizvolle Ambiente Bilder, Fotografien und plastische Werke hervorragend zur Geltung.

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